News von CraigoZ1

  • 27

    Nov

    Das zehnte Rennen der Challenger Series II fand in Belgien auf der Ardennenachterbahn in Spa Franchorchamps statt. Woulley holte zwei Trostpunkte während die Höhenänderungen innerhalb einer Runde Craigos Tourettetendenzen zum Vorschein brachten.


    Das Wochenende begann bereits mit einem Missverständnis. Als Woulley am Teamtreffpunkt eintraf, wunderten sich die Kollegen über die kleine Tasche. Inhalt: Ein Bademantel, ein Handtuch und Schluppen. „Da kommst du aber nicht weit mit.“, sagte Craigo feixend und zeigte mit dem Finger auf ihn. „Wir fahren in Spa, nicht ins Spa!“. Woulley sprach für den Rest des Wochenendes nur noch mit seinem Renningenieur, hatte ihm sein Teamkollege doch etwas anderes auf dem Handy mitgeteilt…


    Im Qualifying sah man die blauen Göttinen von sieben und vierzehn starten. Besonders über die ungewohnte Quali-Schwäche von Woulley wunderten sich viele. „Sind Sie schon mal in einem Bademantel Formel 1 gefahren?“, fragte er rhetorisch. „Durch die G-Kräfte flatterte der kleine Woulley fröhlich hin und her, das hat mich sehr abgelenkt.“


    In der Einführungsrunde halluzinierte Craigo und fuhr in einen McLaren von VeniVidiVici hinein, der eigentlich sechs Plätze weiter vorne war. Auch die roten Ampeln erloschen beim Sauerländer viel später als beim restlichen Feld: ,,Ich vertrag das ganze fettige Zeug hier nicht. Die Waffeln, die Pommes, die Frauen. Darunter leidet nicht nur mein Blutdruck, sondern auch meine Konzentration.", erklärte ein geistig abwesender Craigo. Auch sein Teamkollege wirkte in der Anfangsphase nicht voll bei der Sache und musste gleich dreimal den Flügel wechseln. Woulley: „Diese ständigen Schläge auf Hüftknochen und Rippen waren sehr unangenehm.“


    Craigo hatte in der ersten Runde zwei Plätze verloren und musste nun gegen ein rotlatenzigen LeBuex kämpfen. ,,Das hat mich ziemlich Nerven gekostet. Ich war in dem Moment auf 180 wegen meiner Halluzinationen, so nennt sie der Doktor zumindest. Ich bin mir bis heute sicher, dass an dem Tag einfach alles gegen mich war." In der Busstop Schikane schob ein Williams den Mercedes von Exhale quer, den Craigo wie schon in Bahrain wieder gerade bog. Einige Plätze verlor man trotzdem. ,,Wenn du dich auf Platz sieben qualifizierst, in der Einführungsrunde einen Bug hast, deine Ampeln später ausgehen als bei allen anderen, ein LeBuex dir das Leben schwer macht, du aufgrund unfähiger Mitstreiter erneut im Exhale hängen bleibst und dich dann auch noch Woulley überholt, dann hast du den Kaffee mehr auf als ein Tchibo-Stand auf dem Marienplatz am frühen Nachmittag.", erklärte der Rosso Pilot.



    In Runde drei war Craigo am Ausgang von Stavelot auf Vollgas um Icecuber auf der langen Vollgaspassage zu überholen. Er untersteuerte und fuhr in die Wand. Eine kaputte Radaufhängung sowie der zweite DNF der Saison folgten. ,,Ich war irgendwie froh über den Ausfall. Bei mir war das durchgehend heftigeres Fluchen als bei einem Hexer, der seine Midlife Crisis an unschuldigen Menschen auslässt.“, berichtete Craigo. Der Ausfall zog Konsequenzen mit sich. Franz Tost verriet, seinen wütenden Funkrebellen bis Monaco auf eine Buddha Reise nach Lamphun schicken zu wollen. ,,Er muss lernen seine Energie zu bündeln und in Geschwindigkeit und nicht in Zorn zu verwandeln. Ein weiser Fahrer sagte einst 'Love conquers all'. Nun soll auch Craigo die Kunst der Ruhe und der Liebe erfahren, um im Fürstentum zumindest eine Runde zu überleben.“, erzählte der Teamchef in Padmasana Haltung vor den Journalisten.


    Woulley arbeitete derweil an seinem Karma-Konto. Zu Beginn der Safety-Car-Phase war der Wahllokalmatador Letzter und hatte bereits eine Runde Rückstand auf das Führungsduo VeniVidiVici und Snuggle. „Dort bewies ich wieder einmal meine überragenden taktischen Fähigkeiten.“, erklärte Woulley. „Ich bin ohne Rücksicht auf Verluste an den beiden und dem Safety Car vorbei, gönnte mir die Fünf-Sekunden-Strafe und war kurze Zeit später wieder hinten am Feld dran.“ Dort wurde ihm jedoch das Chaos beim Restart zum Verhängnis. „Keine Ahnung, was da passiert ist, plötzlich ging da nichts mehr und ich hatte wieder einmal einen Flügelschaden. Immerhin kühlte es in der Zeit etwas ab, wenn ihr wisst, was ich meine.“ Mehr als die zwei Punkte waren am Ende jedoch nicht drin. „Jetzt weiß ich, wie sich Craigo in jedem Rennen fühlt, wenn er mal nicht ausscheidet. Da wäre ich auch dauer-frustriert.“


    Für das nächste Rennen geht es nach Monaco. In den Straßen von Monte Carlo werden die beiden Toro-Rosso-Piloten wieder nach Punkten jagen. „Da geht es eh nur ums Überleben“, weiß Woulley. „Wer ankommt, punktet. Hoffen wir mal, dass diese Marschrichtung Craigo nicht wieder überfordert.“

  • 19

    Nov

    Für das neunte Rennen der Challenger Series II flog das Rosso Duo Woulley und Craigo an den persischen Golf ins Königreich von Bahrain. Der Einleitungssatz war gelogen, als ob das Team die finanziellen Mittel für Flüge hätte. Für das neunte Rennen der Challenger Series II ritten Woulley und Craigo auf Kamelen in die Wüste von Sakhir. Für das Rennen stellte man ihnen aber wieder die allseits bekannten blauen Boliden mit den Honda-Hybrids zur Verfügung.


    Im Qualifying sind Craigo und Woulley aber erst einmal baden gegangen. Am Ende sprangen nur die Plätze acht und zehn heraus. „Die zwölf schnellsten Fahrer trennten gerade mal eine Sekunde, was für das Rennen maximale Konzentration bedeutete, weil alles enger war als eine arabische Teenagerin in ihrer Hochzeitsnacht.“, beschrieb Craigo seine Ausgangslage.


    In der Startphase konnten beide Piloten ihre sonstige First-Lap-Stärke nicht ausspielen. Craigo kam gut von der Stelle, musste aber in Kurve eins einen querstehenden Exhale wieder gerade biegen, der vom Sauber-Debütant Bonediesel weggeschoben wurde. ,,Ich hätte locker zwei drei Positionen gutmachen können. Wenn die Sauber Fahrer sich mal ihrem Namen entsprechend auf der Strecke verhalten könnten, wäre das ein Segen für die ganze Liga.“, schien Craigo nach dem Vorfall in China mit Lamotone wieder genervt zu sein vom Schweizer Team. Durch das Gemenge vor ihm, steckte auch bei Woulley noch etwas Sand im Getriebe: „Obwohl die Strecke eher ein Parkplatz ist, war ich eingeklemmt. Ich habe vergebens auf den Flöten-Fakir gewartet, der die Schlange rauslässt.“ Das sollte dann jemand anderes machen. Aber dazu vielleicht später mehr.


    Bis Runde sechs fuhr Craigo dicht hinter Exhale und Icecuber. Beim Ausgang von Kurve drei rutschte er weg und fing sein Auto kurz vorm Einschlag in die Wand noch ab. ,,Ich habe gemerkt, dass ich gut aufhole auf die zwei. In solchen Momenten geh ich allerdings zu wild mit dem Gas um und rutsch in der Dirty Air weg. Da hatte ich einfach einen Sandfuß.“, beschreibt Craigo die Situation. Er fiel auf P14 zurück und setzte sein Rennen ohne Schäden fort. Das Wetter derweil blieb aller Erwartungen nach trocken: ,,Das einzige, was an dem Wochenende geregnet hat, waren big Lockups in Kurve 10.“, sah Craigo das arabische Klima von fahrerischer Seite.


    Ein paar DNFs und ein spektakuläres Überholmanöver ohne blockierende Räder in Kurve eins gegen Iceman schoben Craigo auf den elften Rang vor. Mit einem Abstand von 5,5 Sekunden auf den zehnt platzierten Bonediesel mit noch zehn zu fahrenden Runden schienen die Punkte außer Reichweite: ,,Ich hab manchmal aufgeholt und manchmal wieder verloren. Fünf Runden vor Schluss war ich aber auf einmal auf zwei Sekunden dran. Das führe ich auf mein nachhaltiges Reifen- und ERS Management zurück.“, analysiert Craigo mit stolzer Miene.


    Zwei Runden vor Schluss war Craigo innerhalb des DRS Fensters vom Sauber Piloten, dann kam der schockierende Funkspruch vom Ingenieur: ,,We've got a DRS failure, DRS failure. No DRS available for you, we quickly try to fix it, I'm sorry.“ Craigo hatte dafür wenig Verständnis. Noch am Funk gab es wüste Beschimpfungen: ,,Ich habe 54 Runden dieses scheiß dämliche rennmanipulierende System nicht gebraucht und jetzt wo es wichtig wäre, funktioniert es nicht. Da hat der Woulley locker dran geschraubt.“ Es war die letzte Runde des Grand Prixs. Craigo fuhr auf 0,2 Sekunden ran, konnte auf den Geraden allerdings nicht genug ran kommen. Auch in der letzten Kurve behielt Bonediesel die Nase vorne. Der Weg zur Zielflagge ist dennoch ein weiter und so fuhr Craigo mit aller Hoffnung im Windschatten des Saubers, dem kurz vor Zieleinfahrt der Sprit ausging. ,,Ich hatte nicht damit gerechnet und musste noch ruckartig aus dem Windschatten ziehen. Dann habe ich gesehen, Platz 10 mit 0,058 Sekunden vor Bonediesel. Nach meinem emotionalen Ausbruch im Funk wurde Woulley vom Teamarzt auf Tinitus diagnostiziert. Das tut mir irgendwie nicht leid.“, erzählte Craigo nach dem Rennen. Dem Vernehmen nach habe er im Parc fermé das Lenkrad seines Boliden beim Aussteigen unglücklich abgerissen. Allerdings weder mit Armen noch Beinen…


    Übrigens sah sich auch Woulley auf einer Aufholjagd. Nach einer Kollision mit Iceman musste er frühzeitig an die Box: „Das waren lange Diskussionen. Nach den Erfahrungen der letzten Rennen standen für Craigo mehr Flügel bereit als in einem Klavier-Verkaufslager. Meiner musste jedoch erst mit einem Bob-Der-Baumeister-Legoset zusammengefrickelt werden.“ Bis auf Platz 13 war er zurückgefallen, danach machte er allerdings Jagd auf die Konkurrenten vor ihm: „Ich hatte Anfangs keine Pace, weil ich dachte, dass die Reifen in der Wüstenhitze schmelzen wie ein Marshmallow. Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass wir da diesmal tatsächlich so eine Art Reifen aufgeschnallt hatten.“ Auch er sicherte sich seinen sechsten Platz erst mit einem Überholmanöver in der letzten Runde. Der Ausbruch am Teamfunk blieb jedoch aus, wie Woulley berichtet: „Für mich ist es normal, Konkurrenten zu überholen. Da muss man nicht gleich so ein Fass aufmachen. Ich war ohnehin froh, dass ich nicht aufs Podium musste. Dann konnte ich mich wenigstens gleich zusaufen und brauchte keine Rosenwasserplörre herumspritzen.“ Craigo soll dies dennoch getan haben, wenn auch nicht mit Rosenwasser.


    Franz Tost meldete sich nach dem Rennen in gespaltenem Gemüt: ,,Also der Woulley ist heute wieder phänomenal gefahren. Vier gewonnene Plätze und hartes Racing, so will ich das sehen. Wenn Craigo es mal schafft, in einem Rennen schnell zu sein und dabei weder Flügel noch sich selbst zu verlieren, sehe ich da großes Konstrukteurspotenzial.“


    In einer Woche fährt die Challenger Series II auf dem historischem Circuit de Spa-Franchorchamps. Die auch als Ardennen-Achterbahn bekannte Strecke gehört zu Craigos Favoriten: ,,Ich freue mich unheimlich auf Belgien. Ich weiß nicht, ob ich schnell bin, das wird sich die Woche im Simulator herausfinden. Ich habe Lust und sehe die nächste Chance, meinen Kollegen im Rennen zu schlagen. Im Qualifying hat es ja schon öfter mal funktioniert.“ Auch Woulley strotzt schon nur so vor Vorfreude: „In Belgien gibt es einfach alles, was das Rennfahrer-Herz begehrt. Pommes, Pralinen, Kirschbier. Der Wahnsinn!“

  • 11

    Nov

    Der achte Lauf der Challenger Series II auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya hätte nicht chaotischer, trauriger und fröhlicher sein können als ein teurer Tapas Abend im guten Lokal auf Las Ramblas.


    Zumindest, wenn man dort hört, dass es nicht zum 17. Mal am dritten Tag Paella gibt, dafür jedoch mit Broccoli gefüllten Blumenkohl, der dann aber ausverkauft ist und man sich nur noch volllaufen lässt. So ähnlich lief das Rennen von CraigoZ1. Nach einem DNF während der Safety Car Phase – das hat er tatsächlich geschafft – klopfte er bei Fortuna an der Tür, befriedigte sie französisch auf spanischem Grund und ruf somit ein Rennneustart hervor, bei dem er den sechsten Platz, und damit sein bestes Saisonergebnis, einfahren konnte.


    Woulley hingegen musste zuschauen. Bei der 15. Paella erlitt er anscheinend eine Lebensmittelvergiftung. Seine letzten bekannten Worte vor dem frühzeitigen Ausscheiden vor dem Renntag waren: „Diese flockenartigen Kräuter auf den Shrimps sind besonders lecker.“ Danach war er erst einmal nicht gesehen, weil er die Folgestunden nach dem Essen ein kleines Keramikzimmer bezogen hatte, in dem er nicht mehr brauchte als vier Wände, einen Thron und ungefähr 150 Rollen Toilettenpapier. „Ich habe an einem Tag fast so viele Körperflüssigkeiten verloren wie Craigo in seinem gesamten 14. Lebensjahr.“, stellte er am Abend nach dem Rennen fest. Die spanische Polizei fand später reihenweise abgelaufene Shrimps-Packungen im Restaurantmüll, datiert auf das Jahr 2016. Es ist unklar, ob die Gastronomie Schuld war oder jemand Fremdes, bei dem man nie erraten könnte, wer es war.


    CraigoZ1, auf jeden Fall, sah man an diesem Rennwochenende mit einem solch erheiterten Gemüt wie noch nie. Mit breiter Brust schlappte er durchs Paddock und war ausnahmsweise voller Euphorie gesprengt. ,,Spanien ist ein toller Ort. Ich mag die Strecke, ich mag das Essen und die Frauen sind hier mindestens so heiß wie Kscboys Hinterreifen in Runde vier.“, zeigte sich der Toro-Rosso-Mann gut gelaunt. Die Reporter waren sichtlich überrascht über die positive Stimmung beim allwöchentlichen Dauergriesgram und baten um Aufklärung. ,,Ich war die Woche sogar in Maranello bei Ferrari im Simulator. Ich habe dort mit dem Chefingenieur gearbeitet. Ich konnte eine Menge lernen und fühle mich vorbereitet. Außerdem herrscht durch Woulleys Abwesenheit eine bullenstarke Stimmung in der Garage.“, erklärte Craigo, der seinen Wagen im Quali auf Platz fünf stellte.


    Beim Start konnte er direkt einen Platz gutmachen, ehe er in Kurve eins zu früh einlenkte und sich den Flügel zerschrubbte. Ein Boxenstop in Runde eins und eine anschließende Aufholjagd auf den Mediums folgte. ,,Auf der härtesten Mischung hat sich das Auto anfangs wie eine Biergarnitur mit vier Rädern angefühlt. Der Pneu war da noch mindestens so hart wie ein Arbeitstag in Stalingrad. Aber hey, die Leute sagen ja immer, mit dem Alter kommt die Reife. Bei mir gilt: Mit dem Alter kommt der Reifen. Nach ein paar Runden hat der super funktioniert und ich war auf einmal auf P5.“


    Nach einem Renndrittel kam das Safety Car raus, das sich als suboptimal für die Rosso Strategen entpuppte. ,,Alle konnten einen frischen Satz Mediums aufziehen, wir hatten keinen übrig. Wir haben uns entschieden, ihn für Softs reinzuholen.“, erklärt Mattia Spini. Craigo fiel auf P8 zurück. Dann geschah etwas skurriles. Auf Start-Ziel fuhr Craigo in Icecuber rein und zerfetzte seine Radaufhängung: ,,Mir wurde gesagt, das Safety Car käme rein. Der Bernd wollte aber anscheinend noch eine Lila Rundenzeit setzen und blieb draußen. Ich war dann auf Vollgas, mein Auto wurde gedrosselt. Dann war es allerdings nicht mehr gedrosselt und ich bin in Icecuber rein. Der Lächerlichkeit dieser Szene zuschulden war ich nicht mal wirklich enttäuscht.“, beschreibt Craigo die Situation.


    Nach dem Safety-Car-Restart entschied sich die Serienleitung für einen Rennneustart. Das war Craigos Hoffnung: ,,Ich war zu dem Zeitpunkt schon Helbig und Kish in der Kommentatorenkabine besuchen. Dann habe ich die fröhliche Nachricht erfahren und bin direkt zu den Streckenposten gerannt. Ein Glück habe ich in meiner Jugend einen Kranführerschein gemacht. Ich hab den Marshall vom Sitz gerissen und meine blaue Göttin selbst zur Garage gebracht, damit die Mechaniker das Ding noch fix machen bis Rennstart.“, erzählt Craigo. ,,Damals war ich auch bekannt als CrainführerZ1.“ Eine riesige Pointe, für die er dann auch Applaus von den Journalisten bekommen habe. Zeitzeugen berichten von synchronem Stirnklatschen der Reporter.


    Ein erneuter Rennstart, diesmal halbe Renndistanz. Craigo erwischte einen schlechten Start und musste sich gegen Exhale geschlagen geben. Zwei Undercutversuche während des Rennens reichten nicht, um am Mercedes-Debütanten vorbei zukommen. In Runde 28 fuhr der Toro-Rosso-Pilot auf eine Vierergruppe auf, die um das Podium kämpfte. Force Indias Pro, Micha, Exhale und Kscboy allesamt duellierten sich beim Ausgang in Kurve zwei. Nicht mit der langsamen Geschwindigkeit rechnend fuhr der Rosso in Exhale hinein und beschädigte seinen Flügel. Ein erneuter Boxenstop ließ Craigo auf P9 zurück, allerdings kämpfte er sich auf frischen Supersofts bis Rennende noch auf Platz sieben vor und wurde nach einer Strafe Exhale's auf Position sechs gewertet. ,,Das Rennen war echt top, viele Duelle, viel Racing. Ein perfektes Auto. Schade um das Podium. Das Momentum werde ich nach Bahrain mitnehmen und dort hoffentlich weitermachen, wo ich aufgehört habe. Ich denke, dass Woulley mehr als motiviert in die Wüste anreisen wird, wenn er sieht, dass ich das beste Rennen eines Toro-Rosso-Fahrers aller Zeiten gefahren bin“, resümiert Craigo.


    Ein sichtlich blasser und Kohletabletten mampfender Woulley hatte sich derweil das Rennen aus seinem Keramikzimmer angesehen. Er konnte über dieses Urteil nur müde lächeln: „Er hat sich doch vor Glück noch mehr eingeschissen, als i… was weiß ich was.“ Woulley-Ersatz Buni schaffte es jedenfalls nicht, zusätzliche Punkte für die Faenzianer einzusammeln: „Bei ihm hat man die wahre Performance dieses Autos gesehen. Was ich da jede Woche schaffe, ist der Wahnsinn. Hoffentlich registriert unsere Führung das mal.“


    Nächste Woche trifft sich die Challenger Series II auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir. Eine Strecke, die für Craigo eine Herausforderung darstellt. ,,Mein erster Sieg war in Bahrain. Das ist allerdings schon lange her. Damals mochte ich die Strecke. Mittlerweile finde ich das Kurvenlayout blöd. Ich werde sehen, was da abgeht, zum Glück ist Woulley dann wieder für Punkte zuständig.“

  • 29

    Okt

    Am vergangenen Dienstag in Aserbaidschan erzielte Toro Rosso mit dem zweitplatzierten Woulley das beste Saisonergebnis. Craigo kratzte mit dem elften Rang an den Punkten.


    Nachdem Funkgate in Australien unterzeichneten beide Piloten für den Grand Prix im Land des Feuers ein Gentlemens Halt-die-Fresse-wenn-ich-fahre Agreement, was die Kommunikation in den Sessions drastisch reduzieren sollte. Craigo hatte sich zuvor beschwert vom Teamkollegen abgelenkt worden zu sein. Wie sehr dieser Vertrag fruchtete, zeigte sich bei Craigo in der ersten Qualirunde. Er verlor Grip in Kurve zwei und schlug in die Wand ein. Somit startete er als Letzter. ,,Also, allein der Gedanke, dass Woulley was sagen könnte, lenkt mich schon ab. Mein Fehler geht zu 100% auf seine Kappe. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte. Da wäre heute ein Streckenrekord drin gewesen." Woulley, der sich auf Rang elf qualifizieren konnte, reagiert auf Nachfragen wegen seines Teamkollegen genervt: „Streckenrekord? Für die langsamste Runde dort?“


    Die Startphase verlief positiv, beide fuhren nach Runde Eins auf den Positionen Fünf und Acht. Craigo konnte LamoTone überholen und zwang sich selber dann in einen Fehler. ,,Ich konnte Lamo nach Start Ziel in einen Fehler drängen. Leider habe ich mich dann gefreut und vergessen, dass Kurve Zwei zeitnah naht. Habe mich verbremst und den Flügel abgeknabbert. Woulley hatte zu dem Zeitpunkt ein bisschen hart geatmet, dementsprechend war meine Konzentration komplett weg." Reaktion Woulley: „Ja, das ist meine Schuld. Ich bin es wahrscheinlich auch Schuld, wenn er beim Wichsen vom Bett fällt und sich die Nase bricht.“


    Später überholten die nach hinten gefallenen McLaren von Christopher und VeniVidiVici sowie Williams-Ersatzpilot Helbig die Nummer Zwei von Toro Rosso. ,,Ich muss glaub eingestehen, dass ich heute langsam war. Zwischen meiner Bestzeit und der von Rennsieger kscboy liegen vier Sekunden. Im Rennsport kann man da schon von einer Differenz sprechen." Franz Tost bestätigt nach dem Rennen: ,,Die Woche war er nicht im Simulator. Set-up Arbeit wurde auch keine geleistet. Ironischerweise war es bei Woulley nicht anders und der fährt uns hier auf's Podium. Zumindest entpuppt sich eine Fahrerverpflichtung diese Saison als richtig.“


    Sein erstes Podium der Saison wusste dann auch Woulley ordentlich zu feiern - mit einem Williams-Fahrer, dessen Name wegen Unwichtigkeit bereits in Vergessenheit geraten ist, auf dessen Einweihungsparty. Zuvor diktierte er noch in die Mikrofone: „Ich bin das wohl beste Rennen eines Toro-Rosso-Fahrers aller Zeiten gefahren. Ich habe keine Fehler gemacht und das Maximum aus dem Rennen herausgeholt.“ Schlüssel zum Erfolg war die Ein-Stopp-Strategie, bei der er 16 Runden auf Ultra und 35 Runden auf Soft unterwegs war. „Das war von vornherein so geplant. Es war auf keinen Fall so, dass ich gefahren bin und dann dachte: ,Ach guck mal, das geht! Mal gucken, was noch geht! Oh, ich könnte Dritter werden, jetzt ziehe ich durch!’ So war das echt nicht. Wirklich nicht. Das war eine geile Idee von mir. Vorher schon. Also echt jetzt.“


    Ganz anders das Rennresümee von Craigo: ,,Ich hatte kein Vertrauen in mich und das Auto, ich wollte einfach heile ankommen. Das habe ich erreicht. Trotzdem sollte Ankommen nicht das Ziel sein, sondern endlich mal den Teamkollegen zu schlagen und Punkte zu sammeln", sagte er mit motivierender Note. Auch Woulley sprach seinem Teamkollegen Mut zu: „Meine für den Erfolg wichtigsten Eigenschaften sind Bescheidenheit und Selbstkritik. Das sollte er sich mal von mir abschauen. Manche legen das zwar als Arroganz aus, aber das habe ich gar nicht nötig.“


    Das nächste Rennen wird auf dem Shanghai International Circuit in China ausgetragen. Die Charakteristik könnte kaum unterschiedlicher zu Aserbaidschan sein. Nach sechs Rennen befindet sich Toro Rosso auf Platz Drei der Konstrukteurswertung. Wann Craigo anfängt dazu beizutragen, bleibt vorab eine unbeantwortbare Frage.

  • 23

    Okt

    Beim fünften Rennen der Challenger Series III fuhr Woulley im australischen Melbourne den vierten Platz ein, wurde nach einer Strafe als Fünfter gewertet, während sein Landsmann Craigo frühzeitig das Rennen beendete.


    Kritiker sahen sich nach der Zieleinfahrt in ihren Aussagen bestätigt, dass Woulley das Zugpferd im Rennstall und Craigo mit dem aufzuwischenden Kot zu vergleichen sei. Das Qualifying versprach mit P8 und P10 ein gutes Rennen, Craigo versprühte allerdings vor Rennstart negative Luft: ,,Beim ersten Run war Blatt im Weg, beim zweiten Run labert mich der Teamkollege voll und beim dritten Versuch steht der Bob wie bestellt und nicht abgeholt im ersten Sektor. Da wäre mehr gegangen wie Moses.“


    Woulley wehrte sich hingegen gegen die Vorwürfe seines Teamkollegen: „Formel 1 fahren und sich dann über die Lautstärke zu beschweren - und wenn es die am Funk ist - ist ein bisschen wie in ein Steakhouse zu gehen und sich dann darüber aufzuregen, dass es keinen vegetarisches Tofu-Ingwer-Kohlrabischnitzel-Menü gibt.“ Woulley weiter: „Ich glaube, der Jung hat sich das ein bisschen einfacher vorgestellt. Fährt ein bisschen gegen den alten Sack und drückt ihm pro Runde einige Sekunden aufs Auge. Das klappt nicht, also geht die Ausredensuche los. In Aserbaidschan werde ich keinen Ton sagen und trotzdem wird er hinter mir landen. Dann lag es wahrscheinlich daran, dass ein Opa am Bahnhof umgekippt ist oder irgendwelche Maulwurfhügel auf der Strecke ihn irritiert hätten.“


    Der Start verlief aufgrund gewonnener Plätze jedenfalls positiv für beide Piloten. So fuhren Woulley und Craigo jeweils auf drei und sieben. Ersterer bekämpfte sich mit dem nach einem Fehler viertplatzierten Red Bull von kscboy, so dass die hinteren Fahrer aufschlossen. In Runde vier verlor Craigo die Kontrolle über sein Auto und schlug in die Wand ein, seine Radaufhängung war kaputt und das Rennen vorbei. ,,Ich wollte Iceman überholen und war in der letzten Kurve zu früh auf dem Gas. Die Dirty Air ist da sehr gefährlich. Und so cool wie ich bin, wollte ich das Auto fangen und weiterfahren. Vollbremsung wäre schlauer gewesen.“

    Enttäuscht über sein frühes Ausscheiden und verlorene WM-Punkte entschied sich Craigo zum Kommandostand zu gehen, Mattia Spini von seinem Sessel zu kicken und Woulley beim Rennen zu unterstützen. ,,Ich dachte mir, wenn der Penner mich in der Quali voll labert, kann ich das im Rennen drei mal besser. Scheiße nur, dass er mit jedem Input stärker und schneller gefahren ist.“, beschreibt Craigo die Arbeit mit seinem Teamkollegen. Woulley konterte: „Er hätte sich eher mal etwas abschauen sollen, als so kläglich zu versuchen, Rache zu nehmen. Auf das, was er da gesagt hat, habe ich eh nicht gehört und stattdessen irgendwann angefangen die Pokerap zu singen. Ich weiß, was ich tue.“


    Dass es trotz der Kabbeleien zwischen den beiden Toro-Rosso-Piloten stimmt, bewies Woulley dann in Runde sechs. Mit einem Bodyslam gegen Kscboy und einem Ruckzuckhieb gegen Iceman sorgte er für den Double-Kill gegen die beiden Fahrer des Mutterteams Red Bull. Im Debrief nach dem Rennen soll RB-Boss Dietrich Mateschitz der Sack geplatzt sein, weshalb sich der Düsseldorfer später einsichtig zeigte: „Ich wollte das nicht. Es tut mir wirklich leid. Aber das war schon irgendwie lustig.“ Für den Spruch gab es dann am Ende auch eine Strafe von der Rennleitung. Woulley verlor seinen vierten Platz und wurde als Fünfter gewertet. Woulley: „Ich bin trotzdem das wohl beste Rennen eines Toro-Rosso-Fahrers aller Zeiten gefahren. Ich habe keine Fehler gemacht und das Maximum aus dem Rennen herausgeholt.“


    Nächste Woche fährt die Challenger Series II in Aserbaidschan auf dem engen Baku City Circuit. Die Erwartungen bei Woulley und die Hoffnungen bei Craigo liegen hoch.

  • 23

    Okt

    Am vergangen Dienstag reiste der Rennstall mit zweierlei Mienen nach Interlagos. Während auf Woulleys Seite der Garage zufrieden dreinschaute, nahm man den Mechanikern und Ingenieuren Craigos besorgte Gesichter ab. Brasilien galt als eine der schlechtesten Strecken Craigos.


    Angesprochen auf seine Erwartungen reagierte er angegriffen: ,,Was für Erwartungen? In Brasilien? Was weiß ich, fragen sie doch wen anders. Ich frag sie auch nich immer nach ihren Erwartungen. Was erwarten Sie, wenn sie heim kommen? Dass ihre Frau essen gekocht hat? Oder dass ihre Frau dann gerade mit einem anderen Mann schläft? Was sind ihre Erwartungen, he? Ist eine scheiß Frage, gell?".


    Im Qualifying fuhr Craigo auf P14, was seinen Erwart... was ein schlechtes Ergebnis ist. Auch während des Rennens fand er nie in einen Rhytmus. Am Radio beschwerte er sich über Untersteuern, das Auto war nicht richtig abgestimmt. Positiv herausgestellt hat sich die erneuerte Bremse. Außerhalb der Streckenbegrenzungen fand man den Toro Rosso Star nur zwei mal. ,,Joa, Bremse ist deutlich besser aber immer noch nicht gut. Ich lerne mit jeder Kurve, die ich nicht kratze, weil ich mich ja verbremse, dazu. In Australien wird das auch eine witzige Geschichte.", lacht Craigo und verweist auf die vorletzte Kurve. Am Ende des Rennens landete er auf Platz 10, was den Ausfällen seiner Vordermänner geschuldet ist. ,,Ich war der langsamste, das ist klar. Dementsprechend bin ich mit dem einen WM-Punkt super zufrieden. Ich mein, wenn ich als langsamster Pilot auf der Strecke schon Zehnter werde, wo platzier ich mich dann erst, wenn ich mal schnellster bin?", murmelt Craigo vor sich her, unaufmerksam gegenüber der eigentlichen Frage.


    Fragen, die sich Woulley nicht stellen brauchte. Er brachte das Rennen auf dem sechsten Platz Heim und sicherte dem Team wieder wichtige Punkte für die Konstrukteurs-WM. „Ich glaube, das war das beste Rennen eines Toro Rosso-Piloten aller Zeiten. Ich habe keine Fehler gemacht und das Maximum aus dem Rennen herausgeholt“, kommentierte er stolz. Zumal der 29-Jährige langsam dabei ist, den Umgang mit den Reifen zu verstehen: „Wir konnten vor der Saison ja nicht viel testen, außer der Staubentwicklung auf einer frisch gekauften CD. Unsere Ziele bleiben auch unverändert.“ Sprich, ähnlich wie sein Teamkollege: Lernen, lernen lernen. Woulley: „Die Reifen sind schwer zu verstehen. Da ich auch gerne mal eine Anleitung brauche, ob ich zuerst die Socken oder die Schuhe anziehe, dauert das natürlich ein bisschen länger. Aber es wird besser.“

    Für den italienischen Rennstall entpuppte sich Brasilien als unter dem Durchschnitt heraus, Tost sieht seine Fahrer in der Pflicht: ,,Nach dem guten Saisonstart und dem Auto, was wir jetzt haben, sollten mindestens 15 Kontrukteurspunkte pro Rennen drin sein." In einer Woche schickt das Team seine Piloten wieder auf die Strecke, dann auf dem Albert Park Circuit in Melbourne, Australien.

  • 30

    Sep

    Am Medientag des Japan Grand Prixs hat Craigo seinen neuen Helm vorgestellt. Zuvor hatte der Pilot auf Twitter seine Fans aufgerufen, Fandesigns einzuschicken.

    Der Gewinner würde das Wochenende mit zwei VIP Paddock Tickets in der Garage des Rennstalls verbringen dürfen. Gewonnen hat ein Fan namens Ralentino Vossi. Der Italiener ist großer Motorsportfan und verfolgt Craigos Karriere seit seinen Juniorzeiten. Sein Design zeigt ein helles Blau mit gelben Details und einem dunkelblauen Akzent. ,,Mich hat das Design sofort überzeugt! Es passt farblich gut zu meinem Auto und das Gelb gibt dann noch die nötige Spritzigkeit. Wir hatten über 46 großartige Designs zur Auswahl. Den Gewinner rauszupicken, war am Ende dann leichter als gedacht.“, begründet Craigo seine Entscheidung. Auch Vossi zeigt sich voller Freude: ,,Ich habe da wirklich lang dran gesessen! Die grobe Richtung war von vorneherein klar. Die Detailarbeit und die präzise Farbauswahl haben mich echt Zeit gekostet. Zum Glück zahlt sich der Aufwand aus, ich bin super happy!“. Wie sehr der neue Helm zu Craigos Leistung auf der Strecke beitragen kann, wird sich am Dienstag um 20 Uhr beim CS II Rennen in Suzuka zeigen.

  • 17

    Sep

    Am kommenden Dienstag wird die Saison der Challenger Series II der Seven A's League in Großbritannien starten. Der Rennstall Red Bull Toro Rosso Honda hat für die Saison 2018 zwei neue Piloten verpflichtet, die Teil des Red Bull Junior Driver Programms sind.


    Woulley und CraigoZ1 werden für die Italiener an den Rennstart gehen. Bei der Präsentation des neuen Bolidens vergangene Woche in Florenz zeigte sich Craigo euphorisch: ,,Ich bin froh wieder in der Formel 1 zu sein und das noch bei Toro Rosso, die in der vergangenen Zeit große Talente hervorgebracht haben. Zudem zeigt die Historie, dass italienischer Rennstall und deutscher Fahrer eine mindestens genau so gute Mische wie 43er und Milch ist.“ Craigo war zudem im Werk in Faenza für eine Sitzanpassung. ,,Wir haben die Woche noch den Sitz angepasst. Ich bin wirklich zufrieden und sollte damit gute Ergebnisse einfahren können. Die Mechaniker haben auch nochmal das Lenkrad, sowie die Pedalerie erneuert, so dass keine Ausreden meinerseits mehr möglich sind.“


    Auf die Frage, wie er die Chancen in Silverstone sieht, antwortet Craigo: ,,Achso, ich muss noch was sagen. Ich werde die ersten beiden Rennen nicht mitfahren. Da bin ich noch in Mazedonien.“

    Warum er nicht auf den Urlaub verzichtet, begründet der gebürtige Ruhrgebietler: ,,Ja hömma, ich habe da so ein Billigurlaub gebucht, den kann man nur 6 Saisons vorher stornieren. Soviel verdienen tut man bei den Energyfratzen auch nicht, dass ich mir das leisten kann. Wir sehen uns in Japan.“


    Woulley derweil stimmt das Fehlen seines Teamkollegen traurig, auch wenn er betont, dass es ihm sportlich nichts ausmacht: „Ob er hinter mir fährt oder gar nicht, macht ja für mein Rennen keinen Unterschied. Wenigstens wird die Box nicht belegt“, scherzt der Berufsruhrgebietler, der sein Team zum Saisonstart in der krassen Außenseiterrolle sieht: „Wir konnten bisher nicht so viel testen. Also sehr wenig eigentlich. Also kaum. Also eigentlich fast gar nicht. Im Grunde genommen haben wir die CD gekauft und als eine Art Opfergabe für den heiligen Zockergott in die PlayStation gesteckt. Unser Motto diese Saison lautet: Ohne Proben nach oben.“


    Teamchef Franz Tost wirkte auch schon verwirrt, als er auf die Frage, wie er die Chancen seiner Piloten in der CS II sieht, antwortet: ,,Joa, das wird witzig, nech.“. Ein wirklich erster Eindruck lässt dann wohl bis Japan auf sich warten.