Williams in Baku mit stumpfen Waffen?

Baku/Aserbaidschan

Heute Vormittag stand im Baku-Paddock die Medienrunde auf dem Programm. Auch Williams Pilot Helbig7 stand den anwesenden Journalisten Rede und Antwort. Der 27-jährige Düsseldorfer, der im letzten Jahr noch mit der Pole in Spa und einem dritten Platz in México, auf sich aufmerksam machen konnte, ließ verlauten, dass die Updates, die seit dem Monaco Rennen an seinem Williams angebracht wurden, noch nicht wie gewünscht fruchten. „Mir war klar, dass es einige Zeit benötigen würde, bis man mit der neuen Lenkung klarkommt. Es klappt immer besser und besser, aber zu 100% konkurrenzfähig bin ich damit noch nicht.“ Trotzdem komme ein „Downgrade“ zurück zur vorherigen Updatestufe nicht in Frage. „Mein Teamkollege djiceflame fährt noch mit der alten Ausbaustufe und ist nicht wesentlich schneller als ich. Das heißt, dass generell dem Wagen im Moment der Speed fehlt.“ Dass dann in Baku auch noch eine Qualifikationssperre erschwerend hinzukommt, stimmt dem Williams-Piloten nicht gerade positiv. „Schadensbegrenzung! Nicht mehr und nicht weniger lautet das Ziel beim heutigen Rennen“, so Helbig, der seine Enttäuschung hinter einer großen Sonnenbrille verbarg. Auf die Frage ob es denn bis zum Österreich-Rennen Besserung geben würde, sagte Helbig nur kryptisch: „Glauben Sie, dass in einer Woche Kühe das Fliegen lernen?....“ Nach diesen Worten verließ er den Presseraum und ließ zahlreiche verdutze Journalisten zurück.

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