Monaco - Challenger I

Als Stadtkurs bietet der Kurs fast keine Auslaufzonen und zählt daher trotz des im Vergleich zu anderen Rennstrecken eher geringen Durchschnittstempos zu den gefährlichsten Rennstrecken des Formel-1-Kalenders. Ex-Weltmeister Nelson Piquet verglich das Fahren auf der Strecke von Monaco mit „Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer“, der zweifache Monaco-Sieger David Coulthard bezeichnete es als „reinen Irrsinn“. Der Traditionskurs gilt als große Herausforderung für die Piloten, ein Sieg in Monaco als besondere Leistung.

Klassische Variante


Start und Ziel liegen auf dem Boulevard Albert 1er. An der Einmündung der Rue Sainte-Dévote befindet sich die erste Rechtskurve (1, Sainte-Dévote). Ab hier verläuft die Strecke auf der Avenue d'Ostende bergauf und passiert den Punkt 2, Beau Rivage Auf der Avenue de Monte-Carlo wird Punkt 3, Massenet, in einer weite Linkskurve passiert. Vorbei am prominenten Casino von Monte-Carlo führt der Kurs zu Punkt 4, Casino. Am Place du Casino folgt ein Rechtsknick auf die Avenue des Spélugues. Hier schwenken die Fahrer nach rechts, um einem Sprunghügel auszuweichen. Wieder ein Rechtsknick, Punkt 5 Mirabeau Haute. Es geht die Avenue des Spélugues abwärts zur Haarnadel 6, früher als Loews bzw. Fairmont bekannt, heute Grand Hotel Hairpin genannt. Dies ist die langsamste Stelle und die einzige im ersten Gang gefahrene Kurve aller Formel-1-Rennstrecken und erfordert eine spezielle Lenkungsübersetzung. Weiter über die Avenue Princess Grace, eine der im Immobilienbereich teuersten Straßen der Welt Punkte 7 und 8, eine Doppel-Rechtskurve (Mirabeau Bas) Die am Ufer des Hafens entlang führende Straße heißt Boulevard Louis II

und mündet in den Tunnel unter dem Fairmont-Hotel (9). Die Fahrer sind einem starken Kontrast zwischen dunkel und hell ausgesetzt, wenn sie aus dem Tunnel herausfahren. Nach dem Tunnelausgang folgt die schnellste Stelle des Kurses, die übergeht in Punkt 10, nouvelle chicane. Ausgang ist Punkt 11. Eine kurze Gerade führt zu Kurve 12, die relativ flüssig zu durchfahrende

Tabac

– benannt nach einer

Tabaktrafik

, die heute nicht mehr existiert. Es folgt Schikane 13, benannt nach

Louis Chiron

und 14,

Piscine

. Die sogenannte „Schwimmbad-Kurve“ erlangte durch einen kuriosen Unfall Bekanntheit:

Alberto Ascari

stürzte 1955 mit seinem

Lancia

ins Hafenbecken, konnte aber durch Matrosen des Reeders

Aristoteles Onassis

unversehrt aus dem Wasser gerettet werden - verlor aber vier Tage später bei einer Testfahrt sein Leben. Über den nicht benannten Punkt 15 geht es weiter auf die

Rascasse

zu, benannt nach einem Restaurant, das wiederum nach einem

Feuerfisch

benannt ist. Dort können die Gäste das Rennen direkt an der Leitplanke und damit so nah wie nirgends sonst in der Formel 1 verfolgen. Hier führt die Doppel-Rechtskurve 16 zurück zur Einmündung auf die Boxengasse oder zu den Kurven 17 und 18, jetzt wieder zurück auf den

Boulevard Albert 1er

.

Die Boxengasse ist ebenfalls eine Besonderheit. Da sie nicht wie bei permanenten Rennstrecken als solche angelegt wurde, ist sie sehr eng und zwingt die Teams zu Kompromissen bei der Unterbringung ihrer Ausrüstung.

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